Dieser Kurs bietet eine Einführung in die Grundsätze des Lean-Denkens und konzentriert sich dabei auf Wertschöpfung, Verschwendungsbeseitigung und kontinuierliche Verbesserung. Die Teilnehmer erfahren, wie Lean-Methoden die Effizienz im Ingenieurwesen steigern und das Managementdenken unterstützen. Anhand praktischer Beispiele und Fallstudien beleuchtet der Kurs die Rolle von Lean bei der Optimierung von Arbeitsabläufen, der Verbesserung der Produktqualität und der Förderung einer Kultur der operativen Exzellenz in technischen und organisatorischen Bereichen.
Studiengang Maschinenbau (BSc)
Institut Savaria Institute of Technology
Studiengangsleiter Dr. Bak Arpad, PhD
Position Außerordentlicher Professor
Ziel des Kurses ist es, die Methoden und Werkzeuge der LEAN-Unternehmensführungsphilosophie vorzustellen. Im Rahmen des Kurses lernen die Teilnehmer die Schritte zur Erstellung einer Wertstromkarte kennen und erwerben Kenntnisse über traditionelle Lean-Werkzeuge (5S, Andon-System, Prinzipien des visuellen Managements, Poka Yoke, SMED, Pull-Prinzip, JIT, Kanban, Jidoka, Heijunka, Kaizen usw.).
Wochenplan:
Einführung in Lean Manufacturing
Visuelles Management
5S (Theorie)
5S (Praxis)
SMED (Schneller Umrüstvorgang) (Theorie)
SMED (Schneller Umrüstvorgang) (Praxis)
Pull-Fertigung (Praxis)
Zellenfertigung
Standardarbeit (Praxis)
Wertströme
Standardarbeit (Praxis)
Menschliche Faktoren (Spiel)
Zusammenfassung (Wiederholungsprüfung)
Anforderungen des Fachs:
Insgesamt: 100 Punkte!
Test maximal: 50 Punkte (beides: mindestens 50 % für die Anwesenheit) können mit dem 1. Moodle-Test erzielt werden
Wöchentliche Vorlesungs-Schnelltests: 50 Punkte: (10 × 5 Punkte, keine Mindestpunktzahl)
Panopto-Videos: in der Panopto-Cloud ansehen (https://elte.cloud.panopto.eu/)
Bonuspunkte: Für kreative Leistungen können zusätzlich 10 Punkte auf der Grundlage der subjektiven Bewertung durch den Fachbetreuer vergeben werden. Die auf diese Weise erzielten Punkte zählen nicht zur Erfüllung der Mindestanforderungen.
Projektarbeit: Durch individuelle oder Gruppenprojektarbeit können weitere Bonuspunkte erzielt werden.
Am Ende des Kurses sind die Teilnehmer/Lernenden in der Lage:
Konzepte des Lean-Denkens zu verstehen und in der Praxis anzuwenden
Visuelles Management einzusetzen und 5S-Techniken effektiv in der Praxis umzusetzen.
Wertströme zu analysieren und zu optimieren, um die Effizienz der Arbeitsabläufe zu steigern
SMED-Tools in der Praxis anzuwenden
Standardarbeitsanweisungen zu entwickeln und anzuwenden.
Kenntnisse im Umgang mit Pull- und Push-Ansätzen in der Lieferkette nachweisen
Zellsysteme entwickeln.
Strategien der „Total Productive Maintenance“ umsetzen, um operative Exzellenz zu gewährleisten.
Für die Teilnahme am Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Die Kursinhalte werden durch Videomaterial mit Begleitkommentar umfassend ergänzt.
Lonnie Wilson 2010 „How to implement Lean Manufacturing“, McGraw-Hill, NY.
Rother, M. und Shook, J. 2008 „Learning to See“, Lean Enterprise Institute, Brookline, MA.
Womack, J. P., Jones, D. T. und Roos, D. 2009 „Die Maschine, die die Welt veränderte: Die Geschichte der schlanken Produktion“, Rawson Associates, New York, NY.
Bei der Konzeption dieses LEAN-Kurses habe ich einen Blended-Learning-Ansatz gewählt, der Präsenzunterricht mit digitalen Lernkomponenten kombiniert:
Präsenzunterricht: Unterrichtseinheiten im Klassenzimmer (interaktiv: Wooclaps-Spiele, LEAN-Simulationen)
E-Learning: Vollständiges Moodle, kommentierte Panopto-Videos (20), interaktive Quizze und Diskussionsforen, Mindmaps
Lernendenbeteiligung: Umfasst häufig projektbasierte, kollaborative und reflektierende Elemente sowie LEAN-Spiele,
Unterrichtsübersicht:
Begrüßung & Aufwärmphase (5 Minuten)
Begrüßung der Studierenden.
Kurzer Überblick über die Ziele der Unterrichtseinheit.
Schnellquiz & Reflexion (15 Minuten)
10 Minuten: Diagnostisches Quiz zu den Inhalten der vergangenen Woche (über Moodle).
5 Minuten: Gruppendiskussion und Reflexion über die Quiz-Ergebnisse.
Zweck: Feedback für die Studierenden, Aktivierung von Vorwissen und kognitives Aufwärmen.
Einführung in das neue Thema (30–45 Minuten)
Interaktiver Frontalunterricht: Einsatz von Videos, Wooclap-Umfragen und kurzen Aufgaben.
Präsentation der wichtigsten Lean-Konzepte
Gruppenaktivität – Lean-Simulation (30–45 Minuten)
Die Studierenden arbeiten in kleinen Gruppen.
Simulationsaufgabe auf Basis der Lean-Prinzipien (z. B. Prozessoptimierung, Verschwendungsreduzierung).
Unterstützung und Beobachtung durch den Moderator.
Zusammenfassung (5–10 Minuten)
Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.
Reflexionen oder Feedback der Studierenden.
CHARM-EU-Studierende haben die Möglichkeit, den Kurs asynchron zu absolvieren, sodass sie die Anforderungen durch Online-Aufgaben und Projektaktivitäten erfüllen können, ohne an Live-Sitzungen teilnehmen zu müssen. (Projektarbeitsblatt)
Oder: Studierende, die am CHARM-EU-Programm teilnehmen, können synchron über Microsoft Teams an den Live-Vorlesungen teilnehmen.
WEBLINKS:
• LEAN Moodle LMS-Video: https://ikelte-my.sharepoint.com/:v:/g/personal/ab_inf_elte_hu/EYqLZAqSWENDkrziyDaTGk4BV6wGuPqLcCipnSWXz841zQ?e=PPbESp
• Fotos aus dem Unterricht von Studierenden auf dem Instagram-Account unseres Instituts: https://www.instagram.com/p/Cbw_ZYRNQ9o/
Zeugnis