Dieser Kurs bietet eine spannende und leicht verständliche Einführung in die Internationalisierung der Hochschulbildung. Die Studierenden setzen sich mit globalen Trends und Theorien auseinander, die die Internationalisierung prägen, und reflektieren ihre eigenen Erfahrungen als Lernende in transnationalen Kontexten. Durch interaktive Sitzungen, Gruppendiskussionen und kleinere Forschungsprojekte gewinnen die Teilnehmenden Einblicke in die Funktionsweise der Internationalisierung auf globaler, institutioneller und individueller Ebene und bringen dabei ihre eigenen Perspektiven und Beispiele aus der Praxis ein.
Der Kurs soll einen einführenden, aber dennoch konzeptionell fundierten Überblick über die wichtigsten Trends und Entwicklungen im Bereich der Internationalisierung der Hochschulbildung vermitteln. Er richtet sich an Studierende, die sich für dieses dynamische Fachgebiet interessieren, darunter auch solche mit vorheriger internationaler akademischer Erfahrung.
Die Teilnehmenden setzen sich mit den vorherrschenden theoretischen Rahmenkonzepten auseinander, die der Internationalisierung zugrunde liegen, darunter sowohl grundlegende Theorien als auch umfassende, kritische und durchdachte Internationalisierungsansätze. Der Kurs zielt darauf ab, ein differenziertes Verständnis der komplexen Dynamiken zu entwickeln, die Internationalisierungsinitiativen prägen – darunter auch das transnationale Online-Lernen, bei dem die Teilnehmenden selbst eine aktive Rolle übernehmen werden. Darüber hinaus werden die Studierenden dazu ermutigt, als Mitgestalter von Wissen zu agieren, indem sie ihre Erfahrungen, bewährte Praktiken und anschauliche Beispiele teilen, die die theoretischen Inhalte zum Leben erwecken.
Der Kurs bietet eine strukturierte Auseinandersetzung mit Internationalisierungsprozessen auf verschiedenen Ebenen:
● Makroebene: globale und regionale Trends, die die Internationalisierung der Hochschulbildung beeinflussen, mit besonderem Augenmerk auf den Europäischen Hochschulraum;
● Mesoebene: institutionelle Prozesse und Ansätze wie Internationalisierung im Ausland, im Inland und im Fernunterricht;
● Mikroebene: Erfahrungen von Einzelpersonen und Interessengruppen, darunter von wissenschaftlichen Mitarbeitern, Verwaltungsfachkräften und Studierenden, sowie die damit verbundenen Lernergebnisse.
In der Einführungsveranstaltung werden zentrale Konzepte erläutert und Studierendengruppen für eine semesterbegleitende Aufgabe gebildet. Jede Gruppe wählt ein gemeinsames Thema für ein kleines Forschungsprojekt aus, das eine kurze Literaturrecherche mit ein oder zwei Pilotinterviews pro Teilnehmer kombiniert. Mit Ausnahme der ersten und letzten Sitzung finden die Veranstaltungen im „Flipped Classroom“-Format statt: Die Studierenden bereiten sich durch Lektüre im Vorfeld und durch Diskussionen vor. In der Abschlusssitzung stehen Gruppenpräsentationen und eine Reflexion über den Lernprozess im Mittelpunkt.
Am Ende des Kurses sind die Lernenden in der Lage:
Kenntnisse
● Wichtige Theorien und Modelle zur Internationalisierung des Hochschulwesens zu verstehen, darunter umfassende, kritische und intelligente Internationalisierung.
● Trends auf Makro-, Meso- und Mikroebene zu identifizieren und zu beschreiben, die Internationalisierungsprozesse prägen.
● Die Rolle verschiedener Akteure (Studierende, Mitarbeiter, Einrichtungen, politische Entscheidungsträger) bei der Gestaltung der Ergebnisse der Internationalisierung zu erkennen.
Kompetenzen
● Internationalisierungsprozesse aus vergleichenden und transnationalen Perspektiven analysieren.
● Sich kritisch mit wissenschaftlicher Literatur auseinandersetzen und Theorie mit Beispielen aus der Praxis verknüpfen.
● Klein angelegte Forschungsarbeiten durchführen, die Literaturrecherche und Pilotinterviews kombinieren.
● Ergebnisse sowohl schriftlich als auch mündlich klar und effektiv präsentieren.
● In internationalen und interkulturellen Gruppensituationen effektiv zusammenarbeiten.
Einstellungen
● Offenheit, Neugier und Respekt gegenüber unterschiedlichen Perspektiven und Bildungskontexten zeigen.
● Persönliche und kollektive Lernerfahrungen kritisch reflektieren.
● Eine aktive Rolle als Mitgestalter internationaler Lernumgebungen übernehmen.
● Ethisches Bewusstsein, Inklusion und gegenseitiges Lernen in der internationalen Hochschulbildung wertschätzen.
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Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit unter Einsatz verschiedener schülerzentrierter Lernmethoden
Zeugnis