Erkenntnisse aus der Sitzung des externen Beratungsausschusses von ED AFFICHE
Der externe Beirat von ED-AFFICHE trat am 25. September zum ersten Mal zusammen. Diese vielseitige Gruppe vereint Erkenntnisse und Fachwissen der European University Association, des Erasmus Student Network, der European Student Union, der European Federation of Education Employers und des European Quality Assurance Register for Higher Education. Ihre Aufgabe? Sich eingehend mit dem „European Degree“-Label zu befassen und dessen Zweck sowie die zahlreichen Hürden zu untersuchen, die es für Hochschuleinrichtungen bei der Entwicklung gemeinsamer Studiengänge potenziell überwinden kann.
Untersuchung der wichtigsten Ergebnisse des ED-AFFICHE-Projekts
Im Mittelpunkt der Diskussion standen zwei zentrale Dokumente, die im Rahmen des Projekts erarbeitet wurden:
Die Datenbank erfasst Kooperationsprogramme innerhalb des ED-AFFICHE-Konsortiums. Sie wurde auf der Grundlage eines Fragebogens erstellt, der im Juni 2023 an die Hochschulen der sechs ED-AFFICHE-Allianzen verteilt wurde; dabei gab es die Möglichkeit, Feedback zur endgültigen Fassung zu geben.
Der Ausschuss erkannte den eindeutigen Mehrwert dieses Dokuments an; allerdings äußerte er Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit seines Inhalts. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Gewährleistung der Langlebigkeit dieses Dokuments dessen Wert auf lange Sicht sichern würde.
Das Dokument vereint Länder mit gemeinsamen Erfahrungen, bewährten Verfahren und innovativen Rechtsvorschriften zur Bewältigung gemeinsamer programmatischer Herausforderungen. Es dient als Grundlage für Gespräche mit nationalen und regionalen Behörden und wird den Weg für den ED-AFFICHE-„Policy-Bericht über bewährte Verfahren und Empfehlungen für die künftige Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Programme in Europa“ (D3.2) ebnen. Der Ausschuss war sich einig, dass dieses Dokument von hoher Qualität ist, und hob dessen Relevanz für die aktuelle europäische Hochschullandschaft hervor.
Überlegungen zu den nächsten Schritten
Der Ausschuss befasste sich zudem mit den Herausforderungen im Zusammenhang mit den Akkreditierungsverfahren und den rechtlichen Aspekten des „European Degree“-Labels. Die fruchtbaren Diskussionen machten deutlich, dass klare Definitionen und die Einbindung bestehender Bologna-Instrumente entscheidend sind, um das „European Degree“-Label voranzubringen.
Der Ausschuss befasste sich zudem mit dem derzeitigen Verfahren zur Vergabe von Abschlüssen und den möglichen Auswirkungen auf das „European Degree“-Label. Die in der Sitzung ausgetauschten fundierten Erkenntnisse führten zu einem gemeinsamen Verständnis des „European Degree“-Labels und seines transformativen Potenzials. Insgesamt unterstrichen die Diskussionen die Bedeutung von Flexibilität, Nachhaltigkeit und transparenter Kommunikation für die Entwicklung der Kriterien für das „European Degree“-Label.