International vernetzte Forschungszentren: Ausbau der Zusammenarbeit in ganz Europa

International vernetzte Forschungszentren: Ausbau der Zusammenarbeit in ganz Europa

Das CHARM-EU-Wahlmodul „Bewältigung gesundheitlicher Herausforderungen in international vernetzten Forschungszentren“ wächst! Nach mehreren erfolgreichen Durchläufen unter der Leitung der Universität Utrecht und der Université de Montpellier markiert die Ausgabe 2026 einen spannenden Meilenstein, da sich neue CHARM-EU-Partner der Initiative anschließen. 

Eine Reihe von Schülern sitzt an gestuften Holzpultreihen und macht sich in einem Hörsaal oder Klassenzimmer Notizen. Im Vordergrund sitzt ein junger Mann mit lockigem braunem Haar, der ein schwarzes Hemd und eine Brille trägt. Er hält einen Stift und ein aufgeschlagenes Notizbuch in der Hand und blickt nach links, außerhalb des Bildausschnitts. Etwas weiter hinten schaut ein weiterer Schüler in einem weißen Hemd ebenfalls aufmerksam zu, während ein dritter auf ein Mobilgerät hinunterblickt. Der Hintergrund wird durch ein Fenster hell beleuchtet, was einen Linseneffekt erzeugt und die Gesichter der anderen verdeckt. Der Fokus liegt vor allem auf dem Schüler im Vordergrund und seinem aufgeschlagenen Notizbuch.

Neben der Universität Utrecht und der Université de Montpellierbeteiligen sich nun auchdie Universitat de Barcelona,die Åbo Akademi-Universität unddie Eötvös-Loránd-Universität an der Organisation des Moduls und schaffen damit ein noch stärkeres europäisches Netzwerk für Bildung, Forschung und Innovation. 

Die Erweiterung spiegelt das Ziel des Moduls wider: Masterstudierende, Forscher und Forschungszentren innerhalb der CHARM-EU-Allianz miteinander zu vernetzen, um dringende gesellschaftliche Herausforderungen im Gesundheitsbereich durch internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit anzugehen. 

Das diesjährige Thema„Von der Autoimmunität zu neuen methodischen Ansätzen: Eine Brücke zwischen Immunologie, Entzündungsprozessen und experimenteller Innovation“ konzentriert sich auf Gelenkerkrankungen und untersucht, wie innovative, für den Menschen relevante Forschungsansätze unser Verständnis dieser Erkrankungen und deren Behandlung voranbringen können. 

Im Rahmen des Moduls arbeitenMasterstudierende in internationalen, interdisziplinären Teams zusammen, um eine reale Herausforderung im Gesundheitswesen anzugehen. Während des gesamten Studiengangs arbeiten sie mit Forschern, Klinikern, Patienten, Patientenorganisationen und Vertretern der Industrie zusammen und sammeln so praktische Erfahrungen im themenorientierten Lernen, während sie gleichzeitig Forschungsvorschläge ausarbeiten und berufliche Kompetenzen entwickeln. 

Das Modul bietet den Studierenden zudem die Möglichkeit, sich im Rahmen eines sechsmonatigen internationalen Laborpraktikums an einer der Partneruniversitäten weiter mit der übergreifenden gesundheitspolitischen Herausforderung auseinanderzusetzen. Diese Praktika vermitteln praktische Forschungserfahrung zu Themen, die mit dem Modul in Zusammenhang stehen, und ermöglichen es den Studierenden gleichzeitig, ihre wissenschaftlichen und beruflichen Kompetenzen in einem internationalen Umfeld weiterzuentwickeln. 

Durch die Aufnahme neuer CHARM-EU-Partner in die Organisation unternimmt das Modul einen wichtigen Schritt zum Aufbau eines wahrhaft europäischen Ökosystems für herausforderungsorientierte Ausbildung und kooperative Forschung. Gemeinsam bereiten die teilnehmenden Hochschulen die nächste Generation von Forschern und Fachkräften im Gesundheitswesen darauf vor, interdisziplinär, institutionsübergreifend und grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten, um die gesundheitlichen Herausforderungen von morgen zu bewältigen. 

Möchten Sie mehr erfahren? Auf der Seite zum Bildungsangebot finden Sie detaillierte Informationen zum Modul, zu den Teilnahmebedingungen und zu Praktikumsmöglichkeiten.