Weiterentwicklung der beruflichen Kompetenzen und Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen
Das CHARM-EU-Praktikumsprogramm ermöglicht es Studierenden, berufliche Praktika an Partnerhochschulen zu absolvieren, wodurch sie ihre Fähigkeiten in der Praxis weiterentwickeln und gleichzeitig internationale Erfahrungen sammeln können. Diese Initiative ist ein zentraler Bestandteil des Engagements von CHARM-EU zur Förderung der transnationalen Bildung und der institutionellen Zusammenarbeit. Durch die Verbindung von akademischem Lernen und beruflicher Praxis bereitet das Programm die Studierenden auf eine internationale Karriere vor und stärkt gleichzeitig die Beziehungen zwischen den Hochschulen.
Für die Gastinstitutionen bringt die Aufnahme von Praktikanten neue Perspektiven mit sich, stärkt die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre und erhöht die Sichtbarkeit der Institution. CHARM-EU sorgt für einen strukturierten und gut begleiteten Prozess und stellt so sicher, dass sowohl die Studierenden als auch die Gastinstitutionen den größtmöglichen Nutzen aus der Praktikumsmobilität ziehen.
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Das Praktikumsprogramm ist ein zentraler Bestandteil der übergeordneten Mobilitätsstrategie von CHARM-EU, die darauf abzielt, die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden zu verbessern und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen zu fördern. Das Programm ermöglicht es Studierenden, berufliche Praktika in akademischen und administrativen Einrichtungen wie Forschungsgruppen oder Hochschulverwaltungen zu absolvieren, wodurch sie praktische Erfahrungen sammeln können, die ihr Studium ergänzen.
Die strategischen Ziele dieser Initiative bestehen darin, die internationale Zusammenarbeit zwischen Hochschulen zu fördern, den Wissenstransfer zu verbessern und die Entwicklung der Kompetenzen der Studierenden im globalen Kontext voranzutreiben. Die Praktikumsangebote sind so konzipiert, dass sie die berufliche, akademische und kulturelle Entwicklung der Studierenden bereichern, ihre Fähigkeit stärken, einen Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen zu leisten, und ihnen Einblicke in vielfältige Arbeitsumfelder vermitteln.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Praktika sieht der CHARM-EU-Ansatz strukturierte Unterstützungsmechanismen vor, die sicherstellen, dass sowohl Studierende als auch Gastinstitutionen den größtmöglichen Nutzen aus der Teilnahme ziehen. Das Programm wird in zwei Modellen angeboten: von Studierenden initiierte Praktika, bei denen sich die Studierenden selbstständig um Praktikumsplätze bemühen, und von Gastinstitutionen initiierte Praktika, bei denen vordefinierte Praktikumsplätze zentral ausgeschrieben werden.
Zu den wichtigsten Vorteilen des Mobilitätsprogramms für Praktikanten gehören:
- Für Studierende: praktische Berufserfahrung, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Aufbau beruflicher Netzwerke, interkulturelle Erfahrungen und finanzielle Unterstützung durch Erasmus+-Stipendien.
- Für Gastinstitutionen: zusätzliche Unterstützung für Forschungs- und Verwaltungsteams, Zugang zu motivierten internationalen Studierenden, potenzielle Rekrutierungsmöglichkeiten und verstärkte akademische Kooperationen.
- Für CHARM-EU: verstärkte institutionelle Zusammenarbeit, Wissensaustausch zwischen den Mitgliedsuniversitäten und eine stärkere Einbindung der Studierenden in die grenzüberschreitende Mobilität.
Seit dem Start des CHARM-EU-Projekts im Jahr 2023 wurde das Programm ausgebaut; zu den wichtigsten Entwicklungen zählt das „Chemistry Mobility Network“, das Studierenden interdisziplinäre Forschungsmöglichkeiten eröffnet.
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Das Mobilitätsprogramm für Praktika ist so konzipiert, dass es einer Vielzahl von Akteuren zugutekommt, darunter Studierenden, Gastinstitutionen, wissenschaftlichen Mitarbeitern und internationalen Koordinatoren. Wenn Sie als Gastinstitution Talente gewinnen möchten oder als institutioneller Koordinator die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördern wollen, erfahren Sie im Folgenden mehr darüber, wie Sie am Mobilitätsprogramm für Praktika teilnehmen können.
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| Schritt | Aktion | Wer sollte einbezogen werden? | Ressourcen / Support |
| Schritt 1 | Machen Sie sich mit dem Rahmenkonzept für Praktikumsmobilitäten vertraut: Lesen Sie zunächst das entsprechende Kapitel im Mobilitätshandbuch sowie die praktischen Tipps zur Organisation von Praktikumsmobilitäten. | Mobilitätshandbuch, Kapitel „Praktikumsmobilität“ Organisation von Praktikumsmobilitäten zwischen Partnerinstitutionen | |
| Schritt 2 | Bewerten Sie die institutionelle Bereitschaft und führen Sie eine Machbarkeitsstudie durch: Ermitteln Sie die institutionellen Kapazitäten zur Aufnahme von Praktikanten, die Verfügbarkeit von Finanzmitteln sowie potenzielle Abteilungen, die Praktikumsplätze anbieten können. Identifizieren Sie Verwaltungs- oder Forschungseinheiten, die daran interessiert sind, Studierende aufzunehmen: Laden Sie die verfügbaren Angebote auf die SPARK-Plattform hoch. | Internationale Büros/Koordinatoren, Abteilungsleiter, wissenschaftliche Mitarbeiter | Vorlage für Informationen zu Praktika Erfassung von Informationen zu Praktika Erfassung von Informationen zu Praktika – Kurzfassung SPARK-Plattform Nutzung der SPARK-Plattform |
| Schritt 3 | Das Praktikumsmobilitätsprogramm bei den aufnehmenden Einrichtungen bewerben und Praktikumsangebote sammeln Das Programm über Hochschulwebsites, Informationsveranstaltungen und Werbematerialien bekannt machen. Die Vorteile sowohl für Studierende als auch für die aufnehmenden Einrichtungen hervorheben. Die aufnehmenden Einrichtungen dazu ermutigen, strukturierte Angebote einzureichen, in denen die Aufgaben, die erforderlichen Kompetenzen und die verfügbare Unterstützung für die Praktikanten detailliert beschrieben werden. Die Angebote zusammenstellen und auf der CHARM-EU-Website veröffentlichen. | CHARM-EU-Mobilitätsbüro, Gastinstitutionen, Studienberater, internationale Koordinatoren, Kommunikationsteams | Aufruf an Wissenschaftler – Mobilitätsprogramm für Praktikanten |
| Schritt 4 | Unterstützen Sie die Studierenden dabei, Möglichkeiten für Praktika im Ausland zu erkunden und sich unter zu bewerben. Sensibilisieren Sie die Studierenden über die verfügbaren Praktikumsmöglichkeiten mithilfe von Hochschulwebseiten, Fakultätsnetzwerken und gezielter Kommunikation. Bieten Sie Beratung zum Bewerbungsverfahren und zu den Zulassungskriterien an. | Studienberater, Koordinatoren für internationale Angelegenheiten, Kommunikationsteams | Aufruf an Studierende – Mobilitätspraktika SPARK-Plattform Übersicht über die „Erasmus+ Top-ups“-Zuschüsse |
| Schritt 5 | Unterstützung der Studierenden beim Bewerbungs- und Auswahlverfahren Den Studierenden klare Leitlinien zur Bewerbung um einen Praktikumsaufenthalt an die Hand geben, einschließlich der Erstellung des Lebenslaufs, der Kontaktaufnahme mit potenziellen Gastinstitutionen und des Ausfüllens der erforderlichen Unterlagen (z. B. Lernvereinbarung). | Internationale Büros/Koordinatoren, Studienberater, Karriereberatung | Support-Ansprechpartner |
| Schritt 6 | Unterstützung und Betreuung vor der Abreise sowie vor Ort sowie Mentoring Unterstützung der Studierenden bei der Beantragung von Unterkünften und bei Orientierungs- bzw. Mentoring-Programmen. Bereitstellung von Leitfäden für die aufnehmenden Einrichtungen zu den Themen Mentoring und Betreuung der Studierenden. | Internationale Büros, Koordinatoren der gastgebenden Einheiten | Interkultureller Vorbereitungskurs |
| Schritt 7 | Überwachung und Bewertung der Erfahrungen mit der Praktikumsmobilität Durchführung von Feedback-Umfragen zur Ermittlung der Zufriedenheit der Studierenden und der Auswirkungen auf die Einrichtung. Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse zur Verbesserung künftiger Praktikumsmobilitätsangebote. | Internationale Koordinatoren, Studierende, Gastfakultäten | Umfrage zur Mobilität im Rahmen des Praktikums |