Diese Ressource kann für die berufliche Weiterbildung des Lehrpersonals genutzt werden. Sollten Sie Fragen zu den Materialien haben, wenden Sie sich bitte an das CHARM-EU-Team für berufliche Weiterbildung.
Inklusive Bildung
Dieser Aktionsplan wurde entwickelt, um der wachsenden Vielfalt der Bedürfnisse der Studierenden in einem interdisziplinären Masterstudiengang gerecht zu werden und allen Studierenden gleichberechtigte Lernchancen zu gewährleisten. Der Workshop zielt darauf ab, dem akademischen Personal das Wissen und die Instrumente an die Hand zu geben, um die Inklusivität ihrer Lehre zu verbessern. Zu Beginn der Veranstaltung werden die Teilnehmenden dazu angeregt, über ihr Verständnis von Inklusion und deren Rolle bei der Gestaltung effektiver Lernumgebungen nachzudenken. Im Mittelpunkt des Workshops steht die Einführung in das „Universal Design for Learning“ (UDL), ein Rahmenkonzept, das Bildung für alle Studierenden zugänglich macht, indem es Flexibilität, Vielfalt und Gerechtigkeit in den Vordergrund stellt (Rose, 2000). Anhand anregender Diskussionen und Beispiele setzen sich die Teilnehmenden mit den Kernprinzipien von UDL auseinander und entdecken, wie diese Konzepte in ihren eigenen Modulen praktisch umgesetzt werden können. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden zudem die praktische Gelegenheit, Ideen zu sammeln und konkrete Vorschläge zu entwickeln, wie sie ihren Unterricht inklusiver gestalten können. Mithilfe einer Inklusions-Checkliste bewerten sie ihre derzeitigen Praktiken, identifizieren Lücken und wenden UDL-Konzepte an, um umsetzbare Strategien zu entwerfen. Die Veranstaltung endet mit einem „Gallery Walk“, bei dem die Teilnehmenden die Ergebnisse ihrer Brainstorming-Aktivitäten vorstellen und sich gegenseitig Feedback geben.
Lernziele
Nach dieser Veranstaltung sind die Teilnehmer in der Lage:
- Denken Sie darüber nach, wie die Schüler das Konzept der Inklusion verstehen.
- Erläutern Sie die Grundprinzipien des Konzepts „Universal Design for Learning“ (UDL).
- Nennen Sie verschiedene Beispiele für die Umsetzung von UDL.
- Konkrete Ideen entwickeln, wie Inklusion in ihre Module integriert werden kann.
- Stellen Sie ihre Ideen und deren Umsetzung dar.
Quellen: