Dieser intensive dreitägige Kurs vermittelt den Teilnehmern fundierte Kenntnisse in der Konzeption und Optimierung biologischer Abwasserreinigungsverfahren anhand des „Challenge-Based Learning“-Ansatzes (CBL). Die Teilnehmer arbeiten in interdisziplinären Teams zusammen, um eine Lösung für die biologische Abwasserreinigung im Rahmen einer realen Ausschreibung – der Kläranlage in Le Grau du Roi – vorzuschlagen, zu entwerfen und zu begründen. Der Kurs verbindet theoretische Vorlesungen, praktische Berechnungen, Gruppenarbeit und gegenseitiges Feedback und gipfelt in einer abschließenden Präsentation und Diskussion.
Hauptmerkmale
Challenge-Based Learning (CBL): Die Teams bearbeiten eine Fallstudie aus der Praxis und müssen dabei technische, regulatorische und nachhaltigkeitsbezogene Vorgaben unter einen Hut bringen.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Mischung aus Studierenden aus Montpellier und internationalen Studierenden (Chemieingenieurwesen, Umweltwissenschaften, Geochemie).
Hybridformat: Teilnahme vor Ort und über Zoom (Link wird bereitgestellt).
Feedback von Experten: Von Lehrkräften geleitete Diskussionen und gegenseitige Begutachtung durch Kommilitonen.
Zielgruppe
Masterstudierende im Studiengang „Wasser, Schadstoffe und Gesundheit“ (Montpellier).
TOL-Studierende von Partneruniversitäten (Åbo Akademi, ELTE, UiB), die vielfältige Perspektiven auf globale Wasserprobleme einbringen.
Lernziele
Die Grundlagen der biologischen Abwasserreinigung verstehen (aerobe/anaerobe Prozesse, Nährstoffentfernung, Schlammbewirtschaftung).
Wenden Sie Methoden der Prozessplanung an, um die Dimensionierung einer Kläranlage unter Berücksichtigung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, der Energieeffizienz und der Kosten vorzunehmen.
Entwickeln Sie Fähigkeiten zur gemeinsamen Problemlösung in einem multikulturellen, interdisziplinären Umfeld.
Sich an einer kritischen Debatte über technische, ökologische und wirtschaftliche Abwägungen bei der Abwasserbehandlung beteiligen.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Umwelttechnik, Chemie oder Biowissenschaften (z. B. mikrobielle Prozesse, Wasserchemie oder allgemeine Umweltwissenschaften).
Kenntnisse der grundlegenden Konzepte der Abwasserbehandlung (z. B. BSB, CSB, Nährstoffkreisläufe, aerobe/anaerobe Prozesse) werden empfohlen, sind jedoch nicht zwingend erforderlich.
Teilnahmeberechtigt sind: M1-Studierende der Studiengänge „Wasser“ und „Schadstoffe“ sowie TOL-Studierende mit einem Hintergrund in Chemieingenieurwesen, Umweltanalytik, Geochemie oder verwandten Fachgebieten.
Technische Voraussetzungen
Laptop/Tablet mit Internetzugang für die hybride Teilnahme (Zoom) und für Tools zur Zusammenarbeit (Moodle, gemeinsam genutzte Dokumente).
Software: Grundlegende Tabellenkalkulationsprogramme (z. B. Excel) für Prozessberechnungen und Konstruktionsaufgaben.
Sprache und Teilnahme
Arbeitssprache: Englisch (alle Unterlagen, Diskussionen und Vorträge).
Eine aktive Teilnahme an Gruppenarbeiten, Präsentationen und Diskussionen ist erforderlich.
Programmhighlights „
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Tag 1: Einführung in biologische Prozesse, Gruppenbildung und erste Designaufgabe (Ziele, Kontext und Hypothesen).
Tag 2: Fortgeschrittenenvorträge zur biologischen Abwasserbehandlung, vertiefende Gruppenarbeit und Präsentationen zum aktuellen Stand.
Tag 3: Abschließende Gruppenpräsentationen, Feedback unter den Teilnehmern und zusammenfassende Diskussion.
Zeugnis