Am 13. Januar veranstaltete CHARM-EU seine zweite internationale Konferenz unter dem Titel „Zusammenarbeit europäischer Universitäten: Auf dem Weg zu nachhaltigen, transdisziplinären Partnerschaften“. Gastgeber der Veranstaltung war die Universität Utrecht; die Teilnehmer nahmen aus aller Welt virtuell an den Sitzungen teil.
Mit über 350 angemeldeten Teilnehmern war die zweite Jahreskonferenz von CHARM-EU ein großer Erfolg. Dort diskutierten Experten darüber, wie die Partnerschaften zwischen europäischen Hochschulen in der EU gestärkt werden können. Darüber hinaus wurden Ideen zu Innovationen und Trends im Hochschulbereich ausgetauscht, die den Rahmen der bestehenden Hochschullandschaft absteckten und den Teilnehmern Einblicke in die mögliche Zukunft dieses Bereichs ermöglichten.
Die Konferenz begann mit der Begrüßungsansprache der Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, Mariya Gabriel. In ihrer Rede erklärte sie:
Die Initiative „Europäische Universitäten“ ist von entscheidender Bedeutung für den Aufbau einer langfristigen institutionellen, strukturellen und strategischen länderübergreifenden Zusammenarbeit auf der Grundlage gemeinsamer europäischer Werte, um die Qualität, Leistungsfähigkeit, Attraktivität und internationale Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulwesens zu stärken. Hochschuleinrichtungen sind gemeinsam zweifellos stärker. Diese verstärkte europaweite Zusammenarbeit wird eine neue Generation von Europäern befähigen, grenzüberschreitend, in verschiedenen Sprachen sowie sektor- und fachübergreifend zusammenzuarbeiten.
Im Anschluss an die Begrüßungsworte von Mariya Gabrielle hieß auch Prof. Henk Kummeling, Rektor der gastgebenden Einrichtung, der Universität Utrecht, die Konferenzteilnehmer willkommen.
In der ersten Sitzung wurden Innovationen und Trends im Hochschulbereich erörtert und Überlegungen zur Gegenwart und Zukunft dieser Landschaft angestellt. In der zweiten Sitzung wurden die verschiedenen Arbeitsgruppen der Konferenz vorgestellt, die darauf abzielten, die Beziehung zwischen europäischen Hochschulen und aktuellen Entwicklungen im Hochschulbereich zu untersuchen.
Experten in den thematischen Arbeitsgruppen der Konferenz gewährten einen tieferen Einblick in fünf spannende Bereiche der Initiative „Europäische Universitäten“: Bildung, institutionelle Innovation, Governance, Digitalisierung und die Perspektive der Studierenden. Mit insgesamt über 170 Teilnehmern in den verschiedenen Arbeitsgruppen führten die Diskussionen und Vorträge zu fruchtbaren und aufschlussreichen Ergebnissen.
Abschließend richtete sich der Blick in der letzten Sitzung der Konferenz auf die Zukunft, und es wurde erörtert, wie das Bildungswesen weiterentwickelt werden kann und sollte, um den aktuellen Anforderungen einer nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden.
Wir möchten uns bei all unseren Experten, Referenten und Teilnehmern dafür bedanken, dass sie zu einer so erfolgreichen Veranstaltung beigetragen haben!