Der gemeinsame CHARM-EU-Masterstudiengang „Global Challenges for Sustainability“ wird in der aktuellen Ausgabe von „Nature“, der weltweit führenden interdisziplinären Wissenschaftszeitschrift, vorgestellt. In dem Beitrag wird die Bedeutung einer transdisziplinären Ausbildung für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen hervorgehoben.
„Ein rascher und gerechter globaler Wandel bedeutet, dass Studierende aus den unterschiedlichsten Fachbereichen lernen müssen, mit Forschern, internationalen Partnern und Akteuren außerhalb der Wissenschaft zusammenzuarbeiten“ – so Michael Y. Schakelaar (UU), Quique Bassat (UB), Catherine M. Comiskey (TCD), Katalin Felvinczi (ELTE), Jan C. M. Haarhuis (UU) und Niels Bovenschen (UU), CHARM-EU-Kollegen und Autoren des Artikels.
Der Beitrag mit dem Titel „Vernetzte Forschungszentren bilden Studierende für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen aus“ befasst sich damit, wie der gemeinsame Studiengang „Global Challenges for Sustainability“ von CHARM-EU Studierende auf transdisziplinäre Zusammenarbeit und kreative Problemlösung vorbereitet.
Forschungs-HUBs sind physische Innovationsräume, die zentral in den Fakultäten angesiedelt sind und kurze Kommunikationswege zu Forschern, Fachleuten, gesellschaftlichen Partnern und anderen Interessengruppen bieten. Dieses europäische Netzwerk von studentischen Forschungs-HUBs stellt einen neuen Rahmen im Hochschulwesen dar und eröffnet Möglichkeiten, zukünftigen Fachkräften die richtigen Kompetenzen zu vermitteln, die sie für die Herausforderungen der Zukunft benötigen. Studierende, die an dem Programm teilnehmen, lernen in einem internationalen Netzwerk von Forschungszentren, das sich aus lokalen Wissenschaftlern, Experten und Interessengruppen zusammensetzt. Mit der Unterstützung und den Beiträgen dieser Forschungszentren können Studierende komplexe Fragestellungen, wie beispielsweise den Umgang mit künftigen Pandemien, formulieren und erforschen und so Fähigkeiten erwerben, die für die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft entscheidend sind.
Lesen Sie hier den Beitrag in „Nature“ und erfahren Sie mehr darüber, an welchen konkreten Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit die CHARM-EU-Studierenden in der dritten Phase des Programms arbeiten.