CHARM-EU IMPACT-Wochen in Würzburg 2026 

CHARM-EU IMPACT-Wochen in Würzburg 2026 

Vom 8. bis zum 19. Juni trafen sich Studierende des CHARM-EU-Masterstudiengangs „Global Challenges for Sustainability“ in Würzburg zu zwei Wochen der Zusammenarbeit und Feldforschung. Die IMPACT-Wochen sind Teil eines „Blended Intensive Programme“ im Rahmen des Erasmus+-Mobilitätsprogramms, eines Kurzzeit-Mobilitätsprogramms, das sowohl virtuelle als auch Präsenz-Lernkomponenten umfasst.

Eine Gruppe von Schülern, die im Rahmen eines lehrreichen Exkursionsausflugs einen von Bäumen gesäumten Weg entlanggeht, im Hintergrund sind historische Gebäude zu sehen.

Ein Blick hinter die Kulissen der IMPACT-Wochen in Würzburg

Im Rahmen des Masterstudiengangs „Global Challenges for Sustainability“ ermöglicht diese Mobilitätsmaßnahme den Studierenden, an wichtigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu arbeiten, die von der Region, der Stadt und lokalen Unternehmen identifiziert wurden, und fördert dabei die internationale und interdisziplinäre Teamarbeit. Im Laufe von zwei intensiven Wochen kombinierten die Teilnehmenden Wissen aus verschiedenen Disziplinen, tauschten sich mit lokalen Experten aus und entwickelten praktische Lösungen, die das Potenzial haben, echte gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. 

Bewältigung realer Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit 

In diesem Jahr bildeten die CHARM-EU-Studierenden 12 Teams, um an 6 verschiedenen Herausforderungen zu arbeiten, die von lokalen Akteuren vorgestellt wurden.

Gemeinsam mit dem Partnerunternehmen WUQM Consulting GmbH arbeiteten die Studierenden an verschiedenen Themen:

  • „Climate Concrete“: Die Studierenden setzten sich mit kohlenstoffarmen Baumaterialien und Kreislaufkonzepten für die bebaute Umwelt auseinander.
  • Entsiegelung von Flächen: Diese Gruppe untersuchte, wie wasserdurchlässige Flächen Städten dabei helfen können, sich an zunehmende Hitze und extreme Niederschläge anzupassen.
  • BioElite-Dünger: Im Mittelpunkt dieser Herausforderung stand die Untersuchung innovativer, aus Abfall gewonnenen Düngemittel für nachhaltigere landwirtschaftliche Praktiken.

Weitere Gruppen arbeiteten mit Stadtbau Würzburgzusammen bei:

  • Regenwassermanagement und begrünte Wände: mit dem Ziel, naturbasierte Lösungen zur Verbesserung der städtischen Resilienz und der Artenvielfalt zu entwickeln.
  • Spaziergang durch die Nachbarschaft zum Thema Artenvielfalt: zur Förderung engerer Verbindungen zwischen den Anwohnern und der städtischen Natur.

Schließlich arbeiteten die Studierenden im Rahmen von WueLAB auch an der Herausforderung, internationale Studierende für Nachhaltigkeitsprojekte zu begeistern, um die Beteiligung an Nachhaltigkeitsinitiativen und Maßnahmen zur Umgestaltung des Campus zu verbessern.

CHARM-EU Innovator’s Journey: Nachhaltigkeit als Leitprinzip des Unternehmertums

Im Rahmen der Seminarreihe „CHARM-EU Innovator’s Journey“ setzten sich die Teilnehmer der IMPACT Weeks in einer interaktiven Veranstaltung unter der Leitung von Dr. Ulvi Ibrahimli von der Universität Würzburg damit auseinander, wie Unternehmertum nachhaltigen Wandel vorantreiben kann.

Das Seminar forderte die Teilnehmer dazu auf, Nachhaltigkeit nicht nur als Zusatzaspekt zu betrachten, sondern als Kernprinzip unternehmerischer Entscheidungsfindung. Die Studierenden befassten sich mit einer Fallstudie zu einem Start-up im Bereich nachhaltiger Verpackungen, in der sie diese Konzepte auf Fragen des Wachstums, der Einbindung von Interessengruppen und der Steigerung der Wirkung anwendeten, ohne dabei die Nachhaltigkeitsziele aus den Augen zu verlieren.

Im Rahmen der Reihe „CHARM-EU Innovator’s Journey“ erhalten Studierende und Mitarbeiter Einblicke in die Bereiche Unternehmertum, Innovation und Führung und erkunden gleichzeitig neue Wege, um die gesellschaftlichen und nachhaltigkeitsbezogenen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen.

Nachhaltigkeit jenseits des Klassenzimmers entdecken

Die auf Herausforderungen ausgerichteten Projekte wurden durch ein Programm aus Exkursionen, Laborbesuchen und interaktiven Ausstellungen ergänzt , das den Schülern den lokalen Kontext von Würzburg und Mainfranken näherbrachte.

Die Studierenden befassten sich mit Themen, die von der Wasserwirtschaft und dem Schutz der Artenvielfalt bis hin zu Ernährungssystemen und globaler Gesundheit reichten. Zu den Besichtigungen gehörten das Wassermuseum in Zell am Main, wo die Teilnehmer mehr über Herausforderungen bei der Wasserversorgung und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Dürren erfuhren; das Biocenter der Universität Würzburg, wo Forscher ihre Arbeit zu tropischen Krankheiten vorstellten; sowie das Freilichtmuseum Kirchenburg Mönchsondheim, das historische Ansätze zur Lebensmittelvorratshaltung und zum Ressourcenmanagement veranschaulichte. Diese Erfahrungen lieferten wertvolle Einblicke darin, wie Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit in der Praxis erlebt und angegangen werden.

Von der Idee zur Umsetzung: Vorschläge von Studierenden 

Im Laufe der Wochen setzten die Studententeams die Herausforderungen der Interessengruppen in konkrete Vorschläge um und demonstrierten damit den Wert transdisziplinärer Zusammenarbeit und des problemorientierten Lernens. 

Ihre Vorschläge reichten von der Wiederverwendung von Baumaterialien auf Universitätsgeländen über die Umsetzung naturbasierter Lösungen im städtischen Umfeld – beispielsweise durch lebende Wände oder Regenwassernutzungssysteme – bis hin zur Förderung der Artenvielfalt durch interaktive Gemeinschaftsinitiativen wie das Bürgerwissenschafts , sowie der Erforschung neuer Wege, um internationale Studierende durch Nachhaltigkeitswochen und Botschafterprogramme in Nachhaltigkeitsaktivitäten einzubinden.

Bei allen Aufgaben kombinierten die Schüler wissenschaftliche Erkenntnisse, die Sichtweisen verschiedener Interessengruppen und kreatives Denken, um praktische Lösungen mit praktischer Relevanz zu entwickeln.

Die daraus entstandenen Projekte zeigten, wie die Zusammenarbeit über Disziplinen, Kulturen und Institutionen hinweg neue Perspektiven auf komplexe Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit eröffnen und gleichzeitig wertvolle Lernerfahrungen für die Teilnehmer schaffen kann.


Sind Sie bereit, Ihre Karriere im Bereich Nachhaltigkeit bei CHARM-EU zu starten? Unser einzigartiger Masterstudiengang „Global Challenges for Sustainability“ schlägt eine Brücke zwischen Theorie und Praxis. Vom ersten Tag an arbeiten Sie mit führenden Einrichtungen im Bereich Nachhaltigkeit, Nichtregierungsorganisationen, Unternehmenspartnern und Thinktanks zusammen, um dringende, praxisnahe Probleme zu lösen.Die Bewerbungsphase beginnt im Januar 2026. 

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