CHARM-EU nimmt an der Jahreskonferenz der Coimbra-Gruppe teil

CHARM-EU nimmt an der Jahreskonferenz der Coimbra-Gruppe teil

Im Anschluss an die erste öffentliche Sitzung der Coimbra-Gruppe wurde auf der Jahreskonferenz am 17. Juni 2021 die Nachhaltigkeit der europäischen Universitätsallianzen erörtert.

 

Jahreskonferenz der Coimbra-Gruppe – Screenshot der Referenten

Die öffentliche Konferenz war in zwei Teile gegliedert. Zunächst wurde die Rolle der Hochschulen bei der Verwirklichung des Ziels für nachhaltige Entwicklung Nr. 16 („Effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen“) im Kontext einer Mehrebenen-Governance erörtert. Im Anschluss daran und in Anknüpfung an die Ergebnisse der ersten offenen Sitzung der Coimbra-Gruppe zum Thema „Europäische Hochschulallianzen“* wurde im zweiten Teil die Nachhaltigkeit der Initiative „Europäische Universitäten“ diskutiert.  

Als Vertreter von CHARM-EU nahm Prof. Joan Guàrdia, Rektor der Universität Barcelona, an der Podiumsdiskussion „Die Nachhaltigkeit der Initiative ‚Europäische Universitäten‘ im Kontext der Mehrebenen-Governance“ teil und hob dabei vier Hauptsäulen für eine nachhaltige europäische Universität hervor: die Ausrichtung auf zentrale CHARM-EU-Werte wie europäische Werte, Transdisziplinarität, Inklusivität, Vielfalt, Zusammenarbeit und Übertragbarkeit; eine gut integrierte und effektive Governance; die Notwendigkeit, die fragmentierte, projektbezogene Finanzierung zu überwinden, damit niemand zurückbleibt, sowie eine echte Angleichung der Laufbahnentwicklung von wissenschaftlichem und nichtwissenschaftlichem Personal, um die Hauptziele zu erreichen.

Die Podiumsdiskussion begann mit einer Ansprache von Herrn Lukáš Pachta (in Vertretung von Frau Michaela Šojdrová, MdEP), Beraterassistent im Europäischen Parlament, der den Bericht über den Europäischen Bildungsraum vorstellte : einen gemeinsamen ganzheitlichen Ansatz, über den im Herbst 2021 verhandelt werden soll. Der Bericht ist eine Antwort des Europäischen Parlaments auf die Mitteilung der Europäischen Kommission und auf die Entschließung des Rates zum Europäischen Bildungsraum. Das Hauptziel des Berichts besteht darin, die unterschiedlichen Standpunkte der Interessengruppen und der Hochschuleinrichtungen miteinander in Einklang zu bringen und dabei die Bedeutung einer gemeinsamen Vision für den Europäischen Bildungsraum hervorzuheben.

Anschließend betonte Frau Sophia Eriksson Waterschoot, Direktorin für Jugend, Bildung und Erasmus+ bei der Generaldirektion Bildung und Kultur (DG EAC) der Europäischen Kommission, dass „die europäischen Universitäten nicht nur ein Projekt“ seien, sondern eine „ehrgeizige und langfristige Vision zum Aufbau der Universitäten der Zukunft“.  Die Podiumsdiskussion bot zudem Einblicke in die Perspektiven anderer europäischer Hochschulallianzen wie EC2U, Circle U und Una Europa und bezog die Sichtweise der Studierenden mit ein, die durch das Erasmus Student Network und die European Students’ Union vertreten wurde.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter: https://www.coimbra-group.eu/2021-coimbra-group-annual-meeting/

*Weitere Informationen zur öffentlichen Sitzung 2020 über die Allianzen europäischer Universitäten sowie die wichtigsten Erkenntnisse finden Sie hier.

Sehen Sie sich die öffentliche Konferenz hier an: